Ulrike.J`s Blog

from Ulrike.J at 25. September 2018 16:28 o`clock  ·  Comments: 0
Der moderne Lebensstil weicht immer häufiger von den Rahmenbedingungen ab, die die biologischen inneren Uhren für jeden Menschen vorgeben. Die Folgen sind häufig Müdigkeit, Erschöpfung, Schlaf- und Stoffwechselprobleme. Auch das Licht zur unpassenden Zeit irritiert unsere inneren Uhren.
Aufwachen, ohne durch einen nervigen Wecker viel zu früh aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden, der Wunschtraum vieler Menschen. Der Start in den Tag könnte so schön sein, wenn er denn etwas später begänne. Sehr früh am Morgen sitzt vielen Menschen die Müdigkeit noch in den Knochen. Die Glieder sind schwer und der erste Blick in den Spiegel sorgt auch nicht für Stimmungsaufhellung.
Volksweisheiten wie "Der frühe Vogel fängt den Wurm" oder Morgenstund hat Gold im Mund" repräsentieren die gängige Arbeitsethik: Arbeit und Aktivität früh am Morgen zeugen von Fleiß, während Langschläfer leicht in den Verdacht geraten, Faulpelze zu sein. Dabei zeigen Tausende Fragebögen, die von renommierten Chronobiologen ausgewertet wurden, dass etwa 60% der Menschen in Europa dem Chronotyp "Eule" angehö...
from Ulrike.J at 2. July 2018 15:57 o`clock  ·  Comments: 0
Die Anforderungen des Alltags sind vielfältig und können leicht Stress erzeugen. Die durch Stress erzeugte Unruhe und Anspannung verfolgt viele Menschen bis in die Nacht und stört den Schlaf, der für Regeneration und Erholung wichtig wäre. So entsteht schnell ein unheilvoller Kreislauf.
Stress ist in der Evolution eine hilfreiche Erfindung. Bei Gefahr und Kampfsituationen werden große Mengen an Adrenalin produziert, um die Muskeln mit zusätzlicher Energie zu versorgen. Durch Flucht oder Kampf konnte früher die Stresssituation meistens aufgelöst werden. Auch heute wäre Bewegung eine gute Option, um Stresshormone abzubauen. Wenn jedoch die Arbeit, Überforderung oder unterschiedliche Konflikte für Stress sorgen, steht diese Option nicht immer zeitnah zur Verfügung.
So entfaltet der Stress seine Wirkung bis in den Schlaf. Man kann beim Zubettgehen das Licht ausschalten, nicht aber die sorgenvollen Gedanken und Grübeleien. Schäfchenzählen alleine hilft meistens nicht; und so beginnt der neue Tag oft, wie der alte endete: mit Müdigkeit, Anspannung und eingeschränkter Leistungsfähigkeit.